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DeviceLinkKanal_Eingang

Device Link Kanäle dienen der effizienten und (möglichst) verlustfreien Konvertierung von Bildern von einem CMYK-Profil in eine anderes. Sie können aber auch für die Konvertierung von RGB-Bildern in einen CMYK-Farbraum verwendet werden.
Bei RGB-Bildern wird das Bild in den Zielfarbraum unter Beachtung des gewünschten Gesamtfarbauftrages konvertiert. Für CMYK-Bilder gibt es zusätzliche Optionen (s.u.).

Quell-Ordner: Hier geben Sie den Ordner ein, der von diesem Kanal auf einlaufende Bilder überwacht werden soll. Wenn der Ordner nicht existiert, wird der Kanal von Claro automatisch auf ‘Inaktiv’ gesetzt und eine entsprechende Fehlermeldung wird in das Log geschrieben. Wenn sie auf das Ordner-Symbol klicken, öffnet sich ein Fenster, in dem Sie den gewünschten Eingangs-Ordner auswählen können.

Unterverzeichnisse: Enthält ein Claro-Eingangsverzeichnis noch Unterverzeichnisse, so können auch diese überwacht und darin befindliche Daten bearbeitet werden. Wenn gewünscht werden diese Unterverzeichnisse gelöscht, sobald sich darin keine Daten mehr befinden.

Nur Jobdatei abholen: Diese Option verwenden Sie, wenn Sie eine Integration mit einem anderen System (z.B. Redaktionssystem) verwenden, das an den Claro Eingangsordner gleichzeitig das Bild und eine dazugehörige XML-Datei sendet. Wenn diese Option in diesem Fall nicht aktiviert wäre, würde Claro das Bild direkt einlesen und bearbeiten und dabei die Anweisungen aus dem XML-File nicht beachten. Bei aktivierter Option liest Claro die XML-Dateien ein und bearbeitet die Bilder nach den darin definierten Einstellungen.
Zusätzliche Informationen zur Definition der von Claro unterstützten XML-Dateien erhalten Sie im Handbuch ‘Manual_ClaroPremedia_Integration.pdf’ (engl.), das im Unterverzeichnis ‘manual’ des Claro-Installationsverzeichnisses liegt.

Die Leseverzögerung dient der Systemstabilität. Um zu vermeiden, dass mehrere Prozesse gleichzeitig auf ein Bild zugreifen (z.B. ein vorgeschaltetes Bildarchiv und Claro) kann eine höhere Leseverzögerung eingestellt werden. So gehen Sie sicher, dass ein Bild immer fertig geschrieben wurde, bevor Claro dieses einliest und bearbeitet.

Ordner für unbearbeitete Bilder: Dieser Ordner wird für Bilder genutzt, mit denen aus irgendeinem Grund Probleme während der Bearbeitung aufgetreten sind. In diesem Fall finden Sie eine entsprechende Meldung im Error-Log. Wenn gewünscht kann auch im Bad-Verzeichnis die Ordnerstruktur des Eingangsordners repliziert werden.
Kanal-Priorität: Kanälen können unterschiedliche Prioritäten zugewiesen werden. Dateien in einem Eingangs-Ordner eines Kanals mit höherer Priorität werden dann bevorzugt abgearbeitet.

Dateien und Ordner auslassen…: Dateien bzw. Verzeichnisse mit dieser Zeichenkette im Dateinamen werden in den Ordner für unbearbeitet Bilder verschoben. Dieses Feld verwendet die sog. Java Regular Expressions. Damit lässt sich über das Benutzen von Platzhaltern ‚.’ oder Zählern ‚*’ ein sehr genauer Suchstring für fast alle Bedürfnisse anpassen. Die Anwendung ist in manchen Fällen nicht ganz trivial, da andere Standards verwendet werden, als bei sonstigen Suchabfragen unter Windows üblich. Als Platzhalter fungiert hier der Punkt ‚.’. Das Stern-Zeichen ‚*’ besagt, dass das vorherige Zeichen beliebig oft (null mal oder öfter) vorkommen kann.
Eine genaue Beschreibung zu den Regular Expressions erhalten Sie unter der URL: http://www.regular-expressions.info/reference.html

Maximale Bild-Größe in MPixel für Eingangsbilder: Die Bearbeitung von besonders großen Bildern kann Probleme in Claro oder in nachfolgenden Systemen verursachen. Mit einer Limitierung der Bildgröße können Sie derartige Probleme vermeiden.

Maximale Bild-Größe in MByte für Eingangsbilder: Aus unterschiedlichen Gründen kann die Bearbeitung und Weitergabe von besonders großen Bilddateien ein Problem im Arbeitsablauf darstellen. Über diese Funktion können Sie Bilder über einer definierten Dateigröße von der Bearbeitung ausschließen. Diese werden in den Ordner für unbearbeitete Bilder verschoben.

Weiche Belichtungskorrektur für RAW-Dateien:

  • wenn deaktiviert (Voreinstellung): dies emuliert die lineare “Response-Kurve” von digitalen Sensoren. Dies ist zwar mathematisch richtig, kann aber in harten Tonwerttrennungen münden
  • wenn aktiviert: dadurch wird die “Response-Kurve” abgeflacht, was die eher weiche Anmutung von Filmen simuliert

Hinweis: die weiche Belichtungskorrektur ist nur verfügbar bei UFRAW-Konvertierungen. UFRAW wird bei unterstützten Kameratypen angewendet  – außer bei Canon oder Nikon Kameras. Für diese werden unter Windows und Mac OS X die Hersteller-Libraries verwendet. Unter Linux wird UFRAW für alle RAW-Konvertierungen verwendet, da die Hersteller-SDKs nicht für Linux-Plattformen verfügbar sind.

Kanal verfügbar im JobClient: Dieser Kanal kann in dem Indesign®-PlugIn JobClient ausgewählt werden.

IPTC Zeichensatz: Hier können Sie einen Zeichensatz definieren mit dem die IPTC-Informationen der Bilder kodiert und dekodiert werden sollen. Als Standard wird ISO-8859-1 verwendet.

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