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Anhang 1: System-Architektur

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige Hinweise zur Architektur des Programmes geben, soweit sie für die Administration und Betreuung des Systems bedeutsam sind. Wenn Sie darüber hinausgehende Fragen zu Details des Systems haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Claro-Produktsupport.

Claro Premedia ist ein in Java geschriebenes Programm, das sich betriebssystemübergreifend einsetzen lässt – wir stellen Installer für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung.

Als Mindestanforderung wird Java in Version 1.7 vorausgesetzt. Da neue Java-Versionen neben neuen Funktionen auch Fehlerbehebungen (z.B. geschlossene Sicherheitslücken) enthalten, empfehlen wir eine möglichst aktuelle Java-Version zu installieren – fragen Sie im Zweifel Ihren Elpical-Support. Auf dem Claro-Server wird unbedingt Java in der 64-bit-Version benötigt.

Claro startet als Dienst (Windows) oder als Dämon (Unix-Systeme).

Claro startet einen Java-Wrapper-Prozess, der einen Webserver für die Administration und einen Inspector-Server für die Kommunikation mit dem Photoshop-Inspector enthält. Zusätzlich können – wenn dies konfiguriert ist – mehrere Java-Prozesse zur Bildoptimierung gestartet werden (bei einer Standard-Lizenz: max. 4 parallele Prozesse). Also startet Claro während der Produktion bei der Verwendung von 4 parallelen Prozessen bis zu 5 Java-Prozesse.

Für den Webserver und den Inspector-Server wird (normalerweise) der Port 8080 verwendet. Dieser Port ist konfigurierbar. Andere Ports werden nicht verwendet.

Der Claro-Prozess (genauer gesagt: der Anwender, unter dessen Account Claro läuft) benötigt Zugriff auf die Java-Installation. Dort werden die Claro-Einstellungen als Backup hinterlegt (auf Unix-Systemen). Zudem muss der Installer in dieses Verzeichnis einige Daten kopieren (z.B. in das lib/cmm Unterverzeichnis). Auf Windows-Systemen wird ein Zugriff auf den Registry-Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE benötigt.

Claro lädt beim Start die Systemkonfiguration aus einer conf-Datei (/Elpical Claro/conf/jClaro.conf). Diese Datei wird während der Installation mit den Angaben aus dem Installer-Dialog geschrieben. Sie kann aber auch manuell editiert werden. Alle Änderungen werden erst dann aktiv, wenn anschließend Claro neu gestartet wird.

Alle Einstellungen zur Bildoptimierung werden in einer Datei gesichert:
/Elpical Claro/preferences/ClaroPreferences.xml

Bei Änderungen über die Claro-Administration wird bei jedem Sichern ein Backup dieser Datei in demselben Verzeichnis angelegt (max. 20 Dateien). Zusätzlich sollte diese Datei regelmäßig über einen eigenen Automatismus (Backup-Script) an einem anderen Platz gesichert werden. Diese Datei kann dazu verwendet werden, Claro auf einem anderen System mit genau denselben Einstellungen aufzusetzen.

Für die interne Bearbeitung verwendet Claro temporär verschiedene Verzeichnisse:
/Elpical Claro/temp
/Elpical Claro/jobclient
/Elpical Claro/work_pdf…
/Elpical Claro/inspector

Von Interesse ist dabei insbesondere, dass die Bilder, die vom System an den Inspector ausgesteuert werden, im Verzeichnis
/Elpical Claro/inspector/claro/rejected

zwischengespeichert werden.

Zusätzlich werden dafür benötigte Metadateien im Verzeichnis
/Elpical Claro/inspector/claro/aboutrejects
gesichert.

Bilder, die vom Inspector zurück an den Server gesendet werden, werden dort kurzfristig in das Verzeichnis
/Elpical Claro/inspector/out

geschrieben. Dort werden sie nochmals einer Prüfung (Farbraum) unterzogen, an das Sendeziel übergeben und aus diesem Verzeichnis gelöscht.

Inspector-Konfigurationen, die auf den Server hochgeladen werden, werden im Verzeichnis
/Elpical Claro/inspector/claro/SavedConfigurations

als xml-Datei abgelegt. Wenn Konfigurationen nicht mehr benötigt werden, können die entsprechenden Dateien einfach aus diesem Verzeichnis gelöscht werden.

Die Protokollierung der Bildoptimierung und der Systemprozesse erfolgt über Logfiles im Verzeichnis
/Elpical Claro/log
Die Datei JClaro.log enthält dabei alle aktuellen Protokollmeldungen und ist daher die erste
Anlaufstelle für eventuelle Überprüfungen des Systems. Dieses Logfile wird max. 10 MB groß und
unterliegt einer Rotation (es werden bis zu drei alte Versionen dieser Datei aufbewahrt). Auch die Protokollierung ist über die jClaro.conf-Datei konfigurierbar.

Neben der Protokollierung wird eine Statistik-Datei erstellt, die die Menge der bearbeiteten Bilder pro Kanal zählt:
/Elpical Claro/log/Statistiks.xml

Diese Datei kann zu Auswertungszwecken verschoben werden. Sobald die Datei nicht mehr existiert, wird sie erneut erstellt, sobald das nächste Bild von Claro bearbeitet wird. Also könnte über einen einzurichtenden Automatismus diese Datei täglich zu einer bestimmten Zeit (z.B. in den frühen Morgenstunden) verschoben und an eine zuständige Stelle gesendet werden, die diese Statistik (z.B. für Abrechnungszwecke) auswertet.

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